
Waldemar
Ausbildung:
BWL, Universität Mannheim
Gründe für Capgemini:
Bis zu meinem ersten Kontakt mit Capgemini auf einem Workshop an der Uni Mannheim hatte ich bereits Erfahrungen gesammelt auf Workshops mit anderen Unternehmensberatungen. Von allen Beratungen machte Capgemini den professionellsten Eindruck, was mit Lockerheit und Ungezwungenheit gepaart war. Zusätzlich hatte ich im Rahmen einer empirischen Studie für meine Diplomarbeit dringend Berater für ein Telefoninterview gesucht und wurde bei Capgemini fündig. Der Workshop und der telefonische Kontakt haben mich sehr neugierig gemacht auf das Unternehmen, so dass ich mich für ein Praktikum beworben habe. Nach einem sehr netten Telefoninterview und einer kurzen Suchphase nach einem geeigneten Projekt bekam ich einen Anruf und konnte mich wenige Wochen später Praktikant bei Capgemini nennen.
Mein Einstieg bei Capgemini:
Direkt nach meinem Einstieg nahm ich ein internes Projekt in Angriff und verbrachte die ersten drei Wochen im Büro in Düsseldorf. So hatte ich die Möglichkeit Capgemini-Berater aus den unterschiedlichsten Bereichen kennen zu lernen und konnte einen guten Eindruck von der Firma gewinnen. Zum Projekteinsatz direkt beim Kunden vor Ort habe ich noch bevor das Praktikum losging einen Anruf vom Projektleiter bekommen, der mich in aller Ausführlichkeit über die bevorstehenden Aufgaben aufklärte. So konnte ich vom ersten Tag an loslegen, ohne viel Zeit für Einführungen und Formalitäten zu verschwenden.
Meine Projekte:
In einem Projekt ging es darum, eine Prozessmodellierungsmethodik auf Basis der
ARIS-Methodologie zu erarbeiten, welche in Zukunft unternehmensweit einheitlich
eingesetzt werden sollte. Hierzu gehörte zunächst die Erstellung einer Schulungsunterlage
und der Vergleich von zwei Softwarepaketen aus dem Bereich der Prozessmodellierung.
Auf Basis der erarbeiteten Methodik und der ausgewählten Software wurde dann die
praktische Anwendung für das Projekt vorbereitet, für das ich vorgesehen war.
Bei einem „externen“ Projekt ging es dann um die Harmonisierung des Konzernreportings
bei einem großen deutschen Einzelhandelsunternehmen. Primär war ich für die systematische
Darstellung der Konzernstruktur, den Aufbau eines Konzernkontenplans sowie den
Aufbau und die Terminierung der Konsolidierungs- und Planungsprozesse zuständig.
Zusätzlich durfte ich im laufe des Praktikums zwei Tage zu einem anderen Kunden
mitfahren und hatte so noch einen kurzen Einblick in das Themengebiet der IT-Supportorganisation
bei einem Hochtechnologie-Unternehmen.
Insgesamt habe ich einen zwar kurzen, aber dennoch sehr umfassenden und intensiven
Einblick in die Tätigkeit eines Unternehmensberaters bekommen, denn ich war bei
fast allen Meetings mit dem Kunden dabei. Die Teamarbeit hat viel Spaß gemacht
und es war eine „entspannte“ Atmosphäre, wenn man in einem bestimmten Fachbereich
nicht weiterkam, gab es stets jemanden, der sich sehr gut auf dem Gebiet auskannte
und schnell weiterhelfen konnte. Dumme Fragen gab es nie!
Gestaltung meiner Freizeit:
Meine Freizeit habe ich nicht anders gestaltet als sonst. Da sowohl das Büro in Düsseldorf als auch das Projekt in der „Nähe“ des Wohnortes meiner Freundin waren, habe ich die Wochenenden bei ihr verbracht, weil diese grundsätzlich frei waren und auch niemand erwartete, dass man dann arbeitete. Während der Woche habe ich es oft geschafft abends mal wegzugehen, Sport zu treiben oder Freunde in Düsseldorf zu besuchen. Aber in der Regel ist man nach einem langen Tag schon sehr müde und hat somit auch oft nicht die Motivation, noch große Aktivitäten zu starten.
Meine Empfehlung an zukünftige Praktikanten:
Insgesamt sollte man meiner Meinung nach eine gehörige Portion Neugierde, Selbständigkeit
und ein solides Grundverständnis in dem Bereich, für den man sich bewirbt, mitbringen.
Man bestimmt sein Entwicklungstempo selbst und bekommt soviel Verantwortung wie
man gerade bewältigen kann. Das finde ich toll und ich kann ein Praktikum bei
Capgemini jedem nur ans Herz legen, der viel lernen möchte!
